Chwsssdchchnch (ich weiss es doch auch nicht) ist ein Raumklangstück, bzw. ein Stück darüber was passiert wenn ich den Raum aus der Sprache entferne, also die Vokale weglasse und mich von Konsonant zu Konsonant hangele. In diesem Fall ist noch nicht mal ein stimmhafter Konsonant enthalten, jedoch eine Menge an Konsonanten die von Atemluft lange getragen werden können, so entsteht ein Zischen und Fauchen, da pfeift eine auf dem letzten Loch der Ahnungslosigkeit, kein Raum! ja, wie soll das weitergehen? Eine stimmlose Hymne der Ratlosigkeit, das Gegenteil des unbekümmerten Optimismus „wsssllschnsn?“ (was soll schon sein?), mit dem die Heldin sich ihr Leben lang voranstürzt, hierhin und dorthin und in diesem Fall ortweg, aber orthin. Und was geschieht mit den entfernten Vokalräumen, dem i – ei – e – o – au – i, die von Konsonanten ungestützt und ungehalten heimatlos umherschweben? Ein jammervolles Heulen…

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