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Improgruppe 2018

Luftschubsen

gesungene Gespinste
gestimmelte Hörichte
gesummte Stille

Die Stimme frei laufen lassen. Gemeinsam mit anderen Stimmen. Vokales Netzwerken.
Hören und gehört werden. Entscheidungen treffen. Impulse geben und nehmen.
Tun und nichts tun. Hören und lauschen. Voicepainting.
Klangexperimente, Circlesongs, freies Tönen, Lautpoesie, Soundwalks, Feldimprovisationen und mehr.
Gruppengröße 20

Sonntags 19.00 – 21. 00

Die Termine fürs kommende Jahr:
14. Januar 2018
4. Februar
25. Februar
18. März
8. April
29. April
24. Juni
9. September
7. Oktober
4. November
2. Dezember

Achtung Zusatztermin:
Mittwoch 1. August
Gleishalle am Güterbahnhof
öffentlicher Workshop Luftschubsen
17:00 – 18:30

Bewegungsraum, Am Hulsberg 11, 28205 Bremen
Jahreskarte für 12 Termine 275 €
Schnuppern 25 €

Info/Anmeldung 

 

Für Sommer 2018 ist ein Tagesworkshop in Hamburg geplant, Infos folgen.

 

 

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Lauschmodus

Im Zentrum meiner musikalischen Arbeit steht das Lauschen, die bewusste Öffnung nach innen und außen. Lauschen führt zu optimaler Körperspannung, innerviert das Zentralnervensystem und die Feinmuskulatur. Lauschen ist verbunden mit dem Gefühl von Weite und Raum, mit Stille und Präsenz. Lauschen führt zu äußerster Achtsamkeit und bewertungsfreier Offenheit für das, was tönen möchte. Lauschen ist Neugier und Spiel, Freude und Glück.

 

Spüren

Die Resonanzen und Vibrationen der Stimme im eigenen Körper spüren und wahrnehmen. Nach und nach den ganzen Körper zum Schwingen bringen. Zum Klangkörper werden, es schwingt die feste Materie in Form von Knochen und Fleisch, es schwingt auch die flüssige Materie von der Zellflüssigkeit bis zu den Blutbahnen, die Schwingungen des zentralen Nervensystems harmonisieren und energetisieren sich und es schwingt die Luft. Im Körper und darum herum. Zum Spüren gehört auch das Spüren von Emotionen und Gefühlen, die eng mit der Stimme verknüpft sind. Klang und Stimme aktivieren direkt das limbische System (zuständig für Gefühle) im Gehirn. Die Kraft der Stimme kann Hirnwellen ausgleichen, die Atmung vertiefen, den Herzschlag verlangsamen und ein allgemeines Wohlbefinden verleihen. Der hohe Wasseranteil in unseres Körpergewebes hilft den Klang zu leiten, die Wirkung ist vergleichbar mit einer tiefen Massage. Wichtig ist, dass wir nach dem Singen in die Stille gehen. Die Stille erlaubt dem Körper die Frequenzen aufzunehmen und zu integrieren.

 

Circlesongs

Spontan entwickelte Kreisgesänge, die ihre Wurzeln in verschiedenen Kulturen der Welt haben. Durch ostinates Wiederholen einfacher Grundmotive, die sich tonal und rhythmisch überlagern, entsteht ein tranceartiger Sog. Es können nach und nach durch das Einführen weiterer Motive hoch komplexe und musikalisch herausfordernde Strukturen entstehen. Improvisationen darüber sind möglich. Circlesongs sind energetische Lebewesen, die ein Eigenleben entwickeln. Circlesongs sind im Grunde immer Momentaufnahmen und nicht wiederholbar. Sie spiegeln die musikalische Energie des Jetzt. Sie sind frei von jeglichem Leistungsanspruch und funktionieren IMMER. Sie machen Spaß und führen zu Erleben von Flow.

 

Stille

Stille bedeutet für mich nicht die Abwesenheit von Außengeräuschen. Stille, so wie ich sie verstehe, ist das vertikale Eintauchen in die Tiefe des Jetzt. Tantra für die Ohren. Ein weit werden, eine Ausdehnung, die sich mit dem Denklärm nicht mehr identifiziert, sondern ihm vielleicht nur noch freundlich lauscht. „Wie KLINGEN denn meine Gedanken gerade. Und wie klingt der nächste Gedanke? Und wie klingt der Raum zwischen meinen Gedanken?“ Stille bedeutet für mich innere Ruhe und Gelassenheit, wie ich sie auch beim Meditieren erfahren kann. Oder beim Kochen. Oder beim Gärtnern. Oder beim Spielen mit der Katze.

 

Stimmbiographie

Wir alle haben eine einzigartige Stimmbiographie. Das zeigt sich in der Einzigartigkeit unserer Stimme mit ihrem charakteristischen und unverwechselbaren Frequenzspektrum. Eine gesunde und verbundene Stimme bringt uns authentisch in die Welt und in entsprechende Resonanz, innen und außen. Körper und Gefühl, das wahre Selbst klingen mit (per sonare). Stimmprobleme verweisen auf Blockaden. Die meisten von uns kennen Scham und den inneren gnadenlosen Kritiker, oft durch unschöne frühe Erlebnisse hervorgerufen („Du kannst ja gar nicht singen!“ „ Du bist zu laut!“ „Du singst falsch!“ etc.).Wir alle haben aber auch eine rezeptive Stimmbiographie. Das Hören von Kinderliedern, die Wiederbegegnung mit charismatischen Stimmen haben noch heute die Kraft, uns schlagartig mit den Gefühlen von damals zu verbinden.

 

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Copyright © 2013 Gabriele Hasler